Blutabnahme bei Vögel mag einfach klingen.

Erfahrene "Vogel-Tierärzte" haben den Halte- und Fixiergriff einfach drauf. Der Vogel liegt ruhig in seiner Hand und es kann auch ohne Narkose Blut abgenommen werden. Jedoch, wenn mehr an Untersuchungen ansteht, dann:

Es ist unsere Erfahrung. Wir lassen unsere Vögel nur noch in der Narkose untersuchen. Die Mehrkosten rendieren sich, zum Wohle des Vogels.


Ohne Narkose = Einfangen - Festhalten - Blutabnahme - Loslassen.

Es besteht keine Möglichkeit den Vogel in Ruhe zu untersuchen.
Für den Vogel bedeutet dies den puren Stress.


Kurznarkose bei Blutabnahme und Untersuchung - Unsere Erfahrung ist unsere Empfehlung.

Bei der Ringabnahme, aus gesundheitlichen Gründen, kommt es auf die Stärke des Ringes an. Hier kann das Entfernen sehr mühsam für den Tierarzt werden.
Eine Ringabnahme kann erforderlich werden, wenn dieser beginnt eine leichte Schwulst am hinteren Fußteil zu bilden. Wenn der Spielraum zwischen Fuß und Ring zu eng wird, weil man zu lange gewartet hat, dann wird die Ringentfernung um vielfaches erschwert.
Es wäre genauso, wenn Sie in zu engen Schuhen laufen müssten.

Einfangen:
Wenn der Vogel nicht auf die Hand geht, erlebt der Vogel etwas Stress. Ab in die Transportbox.

Festhalten - nicht erforderlich:
Der Vogel bekommt in der Transportbox die Hülse über den Kopf und bevor dieser etwas registriert, befindet sich der Vogel in der Narkose.

Blutabnahme:
Die Blutabnahme kann in Ruhe durchgeführt werden. Ihr Vogel kann in Ruhe gewogen und untersucht werden.

Loslassen - nicht erforderlich:
Ihr Vogel wird in der Transportbox wieder wach und weiß nicht, was geschah.